Werkzeugladen des Schreckens - eine Halloweengeschichte

fledermaeseDie Dunkelheit weilt schon immer unter uns, zeigt sich aber nicht jedem.
Gestalten voller Zorn und Finsternis in ihrem Inneren warten nur darauf, um aus dem Schatten zu treten und das Licht in unserer Welt zum Erlöschen zu bringen. Immer wieder gibt es Ereignisse, die sich niemand erklären kann. Von solch einem Ereignis erzähl ich dir heute. Es geschah am 30. Oktober, einem Tag vor der Nacht des Grauens, in der Stadt Eisleben.

Schon seit einigen Jahren arbeitete Patrick in einem kleinen Werkzeugladen auf dem Gewerbegebiet am Rande der Stadt. An diesem Tag hatte er mal wieder die ungeliebte Spätschicht übernommen. Für ihn hieß das, noch einige Stunden im Laden zu stehen, während seine Kollegen bereits zu Hause die Füße auf den Tisch legten und ihr Feierabendbier genossen.

Als sein Chef den Laden verließ, war Patrick ganz allein. Er setzte sich an den Tresen und wartete. Es verging einige Zeit, ohne dass ein Kunde den Laden betreten hätte. Gelangweilt ging er ab und zu durch die Gänge mit den Regalen voller Werkzeug. Im Radio liefen die Nachrichten. Irgendwas über eine Einbruchserie in der Innenstadt am Wochenende. Die Rollen des Bürostuhls ächzten leise, als sich Patrick, versunken in das Display seines neuen Smartphones, wieder setzte.

Draußen wandelte sich der Tag so langsam zur Nacht. Wolkenverhangen stand der Mond weit oben am Himmel und tauchte die Stadt in ein mattes Licht. Gequält heulte der Wind noch einmal auf, bis sich eine unheilvolle Stille auf die Straßen legte. Auch rund um den Werkzeugladen wurde es immer finsterer.

Das Klingeln des Telefons ließ Patrick aufschrecken. Er musste wohl kurz eingenickt sein und brauchte jetzt einen kurzen Moment um sich zu orientieren.

Patrick griff zum Hörer. Stille.

Im selben Moment  öffnete sich die Tür, eine große Gestalt betrat das Geschäft und verschwand sofort wieder in einem Gang. Eine seltsame Aura breitete sich aus. Patrick stand wie erstarrt an der Kasse, keinen einzigen Muskel seines Körpers konnte er noch bewegen, es fühlte sich an als sei er gelähmt. Er spürte wie sein Herz anfing schneller zu schlagen. Noch immer hielt er den Telefonhörer in der Hand.

Absolute Stille.

Langsam legte er den Hörer zurück. Mit starrem Blick zu der Stelle, wo die Gestalt im Gang verschwunden war, bewegte er sich vorwärts. Kalte Schauer liefen ihm den Rücken hinunter. Sein Körper zitterte so sehr, dass er seine Beine kaum bewegen konnte. Er musste seine gesamte Kraft aufbringen um vorwärts zu kommen. Angsterfüllt setzte er einen Fuß vor den anderen. Er blieb stehen.
An der Decke flackerten die Neonröhren bis sie vollständig erloschen. Es gab nun keinen Funken Licht mehr. Patrick war von völliger Dunkelheit umgeben. Ein scharfes Zischen durchzog den Raum.
Reflexartig duckte er sich weg, doch es war zu spät. Aus den Tiefen der Dunkelheit kam ihm mit voller Wucht das Blatt einer Schaufel entgegen und ließ ihn zu Boden sinken.

Wieder Stille.

Nur langsam kam Patrik wieder zu sich. Warmes Blut ronn ihm von der Stirn das Gesicht herab. Seine Hände und Füße waren mit Kabelbinder an den Bürostuhl gefesselt auf dem er saß. Er spürte, wie sich das Plastik immer tiefer ins Fleisch schnitt. Angst durchströmte seinen Körper. Er wollte schreien, doch sein Mund war dermaßen mit Paketband abgeklebt, dass er nur einen dumpfen, erstickenden Laut hervorbrachte.

Er spürte eine Hand auf seinem Nacken. Rau wie Schleifpapier, wanderte sie seinen Kopf hinauf und krallte sich in seinen Haaren fest. Ruckartig wurde sein Kopf nach hinten gezogen.

Aus zwei schwarzen Löchern starrten ihn kalte, tote Augen an. Patrick sah in eine weiße Maske mit braunem Haar. Wie eine Narbe durchzog ein Riss deren linke Seite. Er erkannte, dass das Gesicht unter der Maske von Verbrennungen völlig entstellt war. Plötzlich war die Maske verschwunden.

Patrick versuchte sofort sich zu befreien. Doch er konnte die Fesseln nicht lösen. Er fiel mit dem Stuhl um. Im selben Augenblick erschien die weiße Maske wieder über ihm. Eine Kettensäge heulte auf.

Angsterfüllt blickte er nach oben und sah, wie die Säge seinem Hals immer näher kam. Schon spürte er die Vibrationen der Kette, die sein Blut gefrieren ließen. Fast berührte sie schon seinen Hals.

Wieder kreischte die Kettensäge. Der Maskierte schrie auf. Er hob die Säge mit beiden Armen in die Höhe und ließ sie mit voller Kraft auf Patrick niedergehen.

Patrick zuckte so sehr, dass er von seinem Bürostuhl fiel. Instinktiv fasste er sich an den Hals. Alles noch dran. halloween_kuerbisse
Verdutzt schaute er sich um. Er war ganz allein. Im Radio lief eine Auswahl der schönsten Halloween-Songs.

Patrick begriff – er hatte den Feierabend verschlafen. 

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